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ESA-Parabelflugkampagne für Studenten 2002

Schon lang hab ich davon geträumt, einmal selbst auf einem Parabelflug dabeizusein.
Wie ihr seht, werden Träume auch manchmal wahr.

Nachdem ich letzten Sommer auf der Website der ESA erfahren habe, daß jedes Jahr so eine Kampagne für Studenten veranstaltet wird, hab ich mich spontan dazu entschlossen, mich für die Teilnahme im Jahr 2002 zu bewerben.









Das hieß erst einmal geduldiges Warten, bis im Oktober 2001 das erste Formular für die einzelnen Teilnehmer im Netz stand.
Danach mußte ich erst mal einige interessierte Studenten finden, die ebenfalls bereit waren, sich diesem Abenteuer zu stellen. Also habe ich bei der ESA angefragt, um Plakate zu bekommen, und siehe da, kaum hatte ich die Plakate an der FH Offenburg ausgehängt und meine "Ausschreibung" dazu, da hatte ich auch schon innerhalb eines Tages meine Gruppe zusammen.

Es folgten erste Beratungsgespräche, was wir denn als Experiment einreichen könnten, denn das ist die Bedingung der ESA für die erfolgreiche Teilnahme:
Sich ein möglichst gutes Experiment auszudenken, das dann die Studentengruppe auf dem Parabelflug selbst durchführen darf.

Im Januar folgte dann das Formular für die gesamte Gruppe, und dann ging es ans Design des Experiments, das dann Ende Februar bei der ESA eingereicht wurde.

Es folgte wiederum eine lange Zeit des Wartens, während dieser es uns auch gelang, einen Journalisten zu finden, der bereit ist, uns bei der Kampagne zu begleiten und somit die nötige Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. Auch dies ist eine Forderung der ESA - ohne Journalist keine Teilnahme.

Anfang April schließlich erfuhren wir, daß wir auf der Vorauswahl für die Kampagne standen, und schließlich am 23. April der große Jubel:

Wir sind dabei!

Die Fachhochschule finanzierte unser Experiment, das wir auf dem Flug durchgeführt haben.

Außerdem haben wir haben den Wettbewerb um das Design des diesjährigen Missionsemblems der Kampagne gewonnen, das heißt, daß wir 1000 Euro für unsere Reisekasse von der ESA erstattet bekommen. So wurden unsere Reisekosten gedeckt.

Dann haben alle Gruppenmitglieder die fliegerärztliche Untersuchung bestanden!

Wir haben nun einen weiteren Journalisten gefunden, der uns auch auf dem Flug begleiten wird, nachdem der ursprünglich dafür angemeldete Journalist seine Teilnahme abgesagt hat, sein Name ist Werner Schäppi, er kommt aus der Schweiz und arbeitet darauf hin, der erste Weltraumtourist seines Landes zu werden. Auf seiner Homepage (englisch) könnt ihr seinen Weg zu diesem Ziel verfolgen.

Der letzte Test des Experiments verlief erfolgreich, siehe unter Experiment.

Während der Kampagne waren wir auch auf der Website der FH Offenburg zu finden!

Insgesamt hatten wir eine schöne Zeit und viel Spaß in Bordeaux, Bilder von unserem Flug und dem Aufenthalt dort findet ihr in der Galerie.