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Zero-G Reise Florida 2012

Die Reise sollte nun im April 2012 stattfinden, und hier ist der Bericht, mit einem etwas überraschenden Ende:

Ankunft

Der Anflug auf Orlando war schon von Gewitterwolken dominiert. Diese werden später noch eine gewisse unschöne Bedeutung erlangen...

Gewitterwolken im Anflug auf Orlando

Strand hinterm Hotel

Unser Hotel war das Hilton Cocoa Beach Oceanfront, was eine sehr schöne und auch ruhige Lage am Atlantik hat, mit Zugang zu einem wunderschönen Sandstrand.

Hotel Hilton Cocoa Beach Oceanfront, unser Domizil für die Dauer der Reise, vom Strand aus gesehen

Blick aufs Meer

Kennedy Space Center

Unsere erste Besichtigung galt dem Kennedy Space Center, das 2012 das 50jährige Bestehen feiert. Zur Feier desselben bekamen wir vom Reiseleiter eine Mitgliedschaft im Commander's Club spendiert, darin enthalten ist ein Jahr freier Eintritt ins KSC.

Die ISS als Wandgemälde

Das obligatorische Foto mit dem NASA-Logo

Explorer 1, der erste amerikanische Satellit

Original geflogenes Gemini-Raumschiff

Gemini EVA-Anzug mit Rückstoßpistole

Apollo EVA-Anzug

Der Raketengarten, liegend die Saturn 1B
So eng war das Mercury-Raumschiff!

Die Goddard-Rakete, erste geflogene Flüssigkeitsrakete in den USA

Nachbau des Mercury-Kontrollraums

Original geflogenes Mercury-Raumschiff

Mondauto zum Probesitzen, mit unserem Team

Alle NASA-Raketen bis Saturn V, maßstabsgetreue Modelle

Nach dem KSC-Besuch besuchten wir noch das Zero-G Flugzeug, eine Boeing 727, mit dem wir am nächsten Tag fliegen würden, auf dem lokalen Flughafen Titusville.

Astronautentraining und (geplanter) Parabelflug

Dann war der große Tag gekommen, am Vormittag war ein Astronautentraining angesetzt und am Nachmittag sollte dann der Parabelflug stattfinden.
Zunächst einmal erlebten wir einen Vortrag von Astronaut Bob Springer über seine Missionen und allgemein über Raumflüge, dann wurden wir durch den Shuttle-Simulator und den zugehörigen Mission Control Raum geführt.

Gruppenfoto mit Astronaut Bob Springer vor dem Space Shuttle Simulator in der Trainingshalle

Auf dem Kommandantensitz im Shuttle-Simulator

An der Zero-G Wall, in Wirklichkeit ein simulierter Abstieg von der Mondlandefähre mit einer Vorrichtung, die 1/6 des Körpergewichts simuliert.

Überblick über die Trainingshalle mit Zero-G Wall und Multi-Achsen-Trainer

Gruppenbild vor dem Zero-G Flugzeug

Unser Team

Natürlich wußten wir, daß die Entscheidung des Piloten nur unserer Sicherheit dient. Es war für uns trotzdem eine bittere Enttäuschung, hatten wir uns doch so auf die Schwerelosigkeit gefreut. Dennoch haben wir uns sofort entschlossen, die Reise zu wiederholen, um dann endlich im November doch noch in den Genuß der Schwerelosigkeit zu kommen.

Den Reisebericht vom November findet ihr hier.

Anschließend erlebten wir eine simulierte Space Shuttle Mission vom Start bis zur Landung inklusive dem Aussetzen eines Satelliten während des "Fluges" und durften uns an der Zero-G Wall und im Multi-Achsen-Trainer vergnügen. Am Ende des Trainings wurde uns in einer Zeremonie, die von Bob Springer abgehalten wurde, die erfolgreiche Trainingsteilnahme mit einem schönen Zertifikat bestätigt.
Danach ging es weiter zum Date mit unserem Zero-G Flieger.

Roboterarm Bedienstation im Shuttle-Simulator

Schubladenfächer im Middeck

Naja, echte Schwerelosigkeit ist halt doch anders, wie ich von meinen früheren Flügen weiß!

Der Multi-Achsen-Trainer in Aktion. Damals bei Mercury mußten die Astronauten das Teil mit einem Steuerknüppel stoppen lernen. Wir hatten eine vereinfachte Version ohne dieses Feature.

Gruppenbild im Flieger

Leider blieb dies das letzte Bild aus dem Flugzeug. Nach einem letzten kurzen Briefing legten wir uns auf den Boden, hörten die Ansage "one minute" und warteten darauf, daß der Pilot die Maschine hochzieht, auf die 2 g Beschleunigung und die dann folgende Parabel. Aber es gab keine Parabeln. Stattdessen wurden wir aufgefordert, wieder unsere Plätze einzunehmen. Die zuvor eingesammelten Schuhe wurden wieder ausgeteilt und uns wurde erklärt, daß es draußen (wir konnten das mangels Fenster nicht sehen) keine Horizontsicht gab und somit der Pilot keine Parabeln fliegen kann.

Die Gewitterwolken (ich habe sie zu Beginn erwähnt - erinnert ihr euch?) reichten einfach zu hoch und deren Ausläufer umfaßten das gesamte Fluggebiet.

Startanlagen und Saturn V

Shuttle Simulator in der Nähe des Vehicle Assembly Buildings

Space Shuttle Haupttriebwerk, oberer Teil

Zoom auf die Startanlage von SpaceX

Pad 39B (bereits demontiert, links) und Pad 39A, die früheren Apollo- und dann Space Shuttle Startanlagen

Crawler Transporter für den Transport der Space Shuttles zur Startplattform

Origional Apollo Kontrollraum

Die Saturn V in Originalgröße

Saturn V dritte Stufe

Apollo Raumschiff mit Fluchtturm

Der Astro-Van

Das Apollo-Landemodul

Apollo-Fluganzug, wie er im Inneren der Apollo-Raumschiffe auf den Mondflügen getragen wurde.

EVA-Anzug, wie er auf dem Mond getragen wurde, mit Überstiefeln und Helm.

Das Adlernest vom Kennedy Space Center (hinterer Baum in der Mitte), es überstand bisher alle Hurricanes.

Da trauriges Rumsitzen nix bringt, besichtigten wir am nächsten Tag als Abschluß der Reise die Startanlagen und die Saturn V.

Space Shuttle Haupttriebwerk

Blick auf verschiedene Startanlagen. In der Mitte des Bildes befindet sich diejenige der privaten Firma SpaceX.

Pad 39A, von dem fast alle Space Shuttles gestartet sind

Vehicle Assembly Building (VAB), das größte Gebäude der Welt, und rechts der Startturm für die nie fertiggestellte Ares-Rakete.

Die Startplattform der Space Shuttles, der Platz darunter ist zum Drunterfahren für den Crawler Transporter, um die Plattform zum Startplatz zu bringen.

Saturn V Erststufentriebwerke

Was die Presse über die erste Mondlandung zu sagen hatte (man beachte die BILD in der Mitte)

Apollo Command Module

Einer der allgegenwärtigen Geier vom Kennedy Space Center

Der Astro-Van für den Transport der Astronauten in ihren Raumanzügen zum Startturm

Im Inneren der Apollo-Landefähre

Mondauto mit Ausrüstung

Auf der privaten Startbeobachtungsplattform, wo die Angehörigen der Astronauten stehen würden, mit unseren Reiseleitern Michaela Pannes (links, stehend) und Thomas Kraus (rechts, stehend).

und dann heißt es Abschied nehmen... auf ein Neues im November

Sonnenaufgang am Tag der Heimreise

Ein letztes Gruppenfoto vor unserem Tourbus (v.l.n.r.: Ernst, meine Wenigkeit, unsere Reiseleiterin Michaela Pannes und Birgit)

Bleibt noch, unserer fantastischen Reiseleitung zu danken, die es immer schaffte, uns wieder zu motivieren, trotz des ausgefallenen Parabelflugs.
Zudem können wir nun im November unseren freien Eintritt ins Kennedy Space Center noch einmal nutzen!






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